Ausgestellt:
Unsichtbare Gewässer und versteckte Wege
Hochschwab 2025
Diese vierteilige Installation, bestehend aus drei handgenähten Pölstern und einer Gruppe gefundener Objekte entstand in den Alpen, am Hochschwab. Die Pölster wurden aus Jute, Baumwolle und einem weißen Netzstoff gefertigt und vor Ort mit natürlichen Materialien gefüllt: mit Bockerl, Steinen und temporär mit Schnee. 
Ihre Farben und Oberflächen wurden so gewählt, dass sie sich in die alpine Umgebung einfügen. Jeder Polster wurde an dem Ort platziert, an dem seine Füllung gesammelt wurde. Das Netz auf der Vorderseite eines Polsters wurde durchlöchert. Dadurch entsteht ein Spiel mit Schichten, mit Einblick und Durchblick, mit dem, was sichtbar wird, und dem, was verborgen bleibt. Das Netz steht auch für das Motiv des Verwebens, das sich durch die gesamte Arbeit zieht. 
Die Pölster wurden von Hand genäht, teilweise im Freien, mit Blick auf die Natur und im direkten Kontakt mit dem Gelände. Die textile Form erinnert an etwas Weiches und Schützendes, gleichzeitig wirkt sie wie ein Behältnis – ein Ort, an dem etwas gesammelt, gehütet oder aufbewahrt wird.
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